Samstag, 12. Mai 2018

Deckelkiste



Benötigt wird: Mod Podge, Cutter, Lineal, Leimpinsel, Tacky Glu

Zuerst werden die benötigten Teile gemäß Plan zugeschnitten. Dafür am besten erst einen Streifen mit 3,3 cm Höhe zuschneiden, und dann davon dann 2 x 1 cm abschneiden, und 1x 2,2 cm.
Einen zweiten Streifen mit 2 cm Höhe, und davon dann 2x 1 cm und 1x 3 cm.

Dann hat man folgende Teile:
Boden 3 x 2 cm
Seitenteil A 1x 2 cm
Seitenteil B 1 x 3,3 cm
Deckel 3,3 x 2,2

Zuerst werden die Teile A an den Boden geklebt, und dann die Teile B Auf Boden und Seitenteile A.
Überstände können dann nach dem Trocknen weg geschliffen werden.






Dann können alle Printies ausgeschnitten werden – mit Cutter und Lineal. Zuerst das Innenteil einkleben. Dafür Mod Podge mit dem Pinsel innen in der Kiste gleichmäßig verteilen, und das Innenteil reinsetzen, fest andrücken und mit Mod Podge überpinseln.





Dann das Deckelinnenbild aufkleben, und ebenfalls mit Mod Podge überziehen.

Dann werden die beiden schmaleren Seitenteile aufgeklebt, und dann die breitere Front.
Die beklebten Fläche gleichmäßig mit Mod Podge überpinseln.



Alles trocknen lassen. Das geht glücklicherweise aber relativ schnell.

Das Motiv für den äußeren Deckel, deckt auch die Seitenränder ab, ist zeitgleich Scharnier und Motiv für die Rückseite. Die Rückseite vom Papier einpinseln, dann den Deckel passend einsetzen. Die schmalen Seitenteile umknicken und fest andrücken.


 Den Deckel mit der vorderen Kante bündig auf die Kiste legen, hinten muss eine kleine Lücke entstehen ( damit sich der Deckel besser öffnen und wieder flach schließen lässt). Und dann das letzte Teil auf die hintere Seitenwand kleben. Scharnierkante gut herausarbeiten – z.B.- mit einem Tuch fest eindrücken.






Dann den Deckel auch noch mit Mod Podge überziehen – Trocknen lassen – und fertig!!!



Printies auf 80g Papier ausdrucken:



Mittwoch, 2. Mai 2018

DIY Etagere aus Plastiktellern und Nail Art Stickern





Meine Tante hat mir mal eine Etagere aus einer alten Sammeltasse geschenkt, mit dem Hinweis dass ich doch auch mal sowas machen könnte. Ob Sie dabei auch 1:12 im Sinn hatte?


Ich jedenfalls schon!


Deshalb hier meine Miniinterpretation:


Es ist gar nicht schwer diese Miniatur nachzuarbeiten. Wie immer braucht man vor allem Geduld wegen der Trocknungszeit zwischen den verschiedenen Arbeitsschritten.



Man braucht:







Das Plastikgeschirr wird mit einem Handbohrer gelocht. Ich lege die Teile dazu auf eine Unterlegscheibe aus meinem Dremel-Zubehör.





Die ersten Plastikteile habe ich übrigens mit dem Dremel gelocht. Keine gute Idee! Das Plastik schmilzt dabei nämlich, und man kriegt die Reste nicht wieder runter vom Bohrer….Keramikgeschirr habe ich probiert, aber da komme ich mit dem kleinen Elektrobohrer nicht durch – und ich hatte auch zuviel Angst dass mir alles um die Ohren fliegt wenn ich ehrlich bin.


Aber mit dem Plastik klappt es wirklich gut.


Dann werden die Sticker auf dem Geschirr angebracht. Gut durchtrocknen lassen, und dann überlackieren.





Ich habe einen speziellen Decallack verwendet. Vermutlich kann man auch Nagellack nehmen. Wichtig ist hier nur, das der Lack wasserfrei ist. Sonst löst sich das Wasserschiebebild wieder ab. Wieder trocknen lassen, und den Rand mit Edding verzieren – und wieder trocknen lassen. Da die Teile gelocht sind, kann man diese auf einen Zahnstocher pieksen, dann kann man die Teller leichter bemalen, und zum Trocknen wegstellen.








Ich habe mir zuerst eigene Decals gemacht. Nur leider habe ich es nicht geschafft den gesamten Teller Blasen- und faltenfrei  zu verzieren. Und dass obwohl die vorgeschlagenen Hilfsmittel des Herstellers benutzt habe. Dann habe ich die Fingernagelbilder entdeckt. Die gibt es nämlich auch als Wasserschiebebilder.


Wenn das Geschirr fertig ist, können die Teile miteinander verklebt werden. Dafür erst den Nietstift durch die Perlkappe ziehen, und die beiden Teile miteinander verkleben. Dann den Telleraufziehen und mit dem Fuß verkleben. Röhrchen aufziehen und unter den nächsten Teller kleben.












Überstand wegschneiden, dann das letzte Röhrchen einkleben. Und den Abschluß oben aufsetzen.


Und fertig! Schwierig ist es nicht, dauert nur wegen der Trocknungszeiten einige Stunden.


Und wer mag, kann das restliche Geschirr ebenfalls dekorieren und die Kaffeetafel anrichten.



Sonntag, 8. April 2018

Tellerständer im Shabby Chic Design



Dieser kleine ovale Metallbehälter ist ideal für Teller, aber man könnte ihn auch als Blumentopf verwenden.

Gemacht wird er aus Pappe, Papierborte und Draht.

Für die ovale Form habe ich ein Hilfswerkzeug gemacht. Es sind zwei Rundhölzer die mit Tesa zusammen geklebt sind. Die Idee hat mir mal jemand auf einem Bastelwochenende in Bremen verraten.




Ich habe hier 300g schweren Fotokarton verwendet. Der Streifen hat eine Höhe von 1,2 cm, den ich stramm um die Form gewickelt habe. Geklebt habe ich mit Tacky Glue.


 Um den Boden aufzukleben, schiebe ich das Stück etwas raus. Sonst kann es leicht passiert, dass der Boden an der Form festklebt.


Dann den Boden schön fest andrücken


Und dann gut trocknen lassen.
Den Überstand wegschneiden.

Und nun geht es ans dekorieren. Dazu habe ich die Papierborten von Elisabeth Elsner von Gronow verwendet. Die Rosen sind aus Air Dry Clay und einem Förmchen dass man auf Puppenhausmessen kaufen kann.


Das Körbchen wird mit Acrylfarbe angestrichen. 


 Den Griff habe ich aus brauen Blumendraht gemacht, der einfach 4fach verzwirbelt wird.

 Dann kann man die Form wieder verwenden und den Griff zu biegen.


 Und dann mit Tacky in das Körbchen kleben


Auch den Griff habe ich mit wenig Acrylfarbe angestrichen.


Und dann wird ein wenig Patina aufgetragen. Diese Farbe ist sehr intensiv, also wirklich wenig verwenden.



Das Körbchen - oder der Tellerständer ist fertig.

Es passen mindestens 8 Papierteller rein.



Noch ein Schleifchen aufgeklebt, und der romantische Tellerständer im Shabby Chic Design ist fertig.